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1991-1994   Fotografiestudium an der Universität/GHS Essen (Folkwang)
1994-1999   Studium an der Kunsthochschule für Medien, Köln
1999-2006   Arbeit als freischaffender Künstler Ausstellungen großformatiger Fotoarbeiten, u.a . Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln, Museum Ludwig, Köln, Palazzo di Espositione, Rom, Brandenburgische Kunstsammlungen, Cottbus, Museo di Terrassa, Barçelona, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, Ruhrlandmuseum, Essen
2001   Arbeitsstipendium am MECAD, Media Centre d’Art i Disseny, Barçelona
2003   Realisierung Wettbewerb „Lausanne Jardins Trienale“, 1. Preis, mit Fabian Beyeler und Sabine Merz, Zürich
2005-2008   Projektbezogene Arbeiten für Hans Georg Esch Photography, u.a. Ausstellungen, Buchprojekte, Visualisierungen
seit 2006   Schwerpunkt in der angewandten Fotografie

Jacques Leenhardt in einer Rede zur Ausstellung „Ville et lien social“:
„Martin Gaisserts Arbeit «Niños y Niñas» baut Szenen auf, deren Theatralik vom Kontrast realer und manipulierter Umwelt lebt. Der Wert eines Lebens, das noch nicht von der Erfahrung geformt ist, spielt mit den Elementen urbaner Dekoration, der Mauer, dem Stein, einem gusseisernem Tor.
In Anlehnung an die Symbolhaftigkeit klassischer Portraitmalerei sind Fragmente dieses Dekors, sind Faltenwürfe, Wiederholungen und Ornamente kaum wahrnehmbar erst nachträglich am Computer arrangiert. Indem er dem Dekor einen symbolischen Wert zuspricht, zeigt Martin Gaissert die Gewalt des Schocks, macht den Kontrast spürbar zwischen der Sanftheit der Haut und der Rauheit einer Mauer, dem Gewicht eines Ornaments, eines Symbols.
Die Stadt ist unablässig die Theaterbühne solcher Reibungen, glücklicher, schmerzlicher, lehrreicher – Reibungen jedenfalls all derer, die einst erwachsen sein werden. Aber die Stadt ist, wie die Gesellschaft, eine Konstruktion der Erwachsenen. Nur sie verstehen die Regeln des Zusammentreffens, ihr Wissen formt die Strategie.
Die kindliche Unschuld, die nicht mit Güte gleichzusetzen ist, lebt vom Fehlen jeglicher Strategie. Der Erwachsene wird’s dem Kind schon beibringen. Die Stadt lehrte ihm das Spiel dieser Regeln und wie man sie umgeht.“

Referenzen:

Atelier Z & Associes Architektur und Design
Enck-Oswald Architekten
reinsicht visuelle gestaltung gmbh
Fay Management Holding AG
Sektor 3 Architekten
BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
HGEsch Photography
Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW
Stefan Schmitz Architekten
Prof. Hans Kollhoff Architekten
Premium Estate Group
Activ Consult Real Estate GmbH
KanAm Grund Spezialfondsgesellschaft mbH
FunderMax GmbH
Designatics Production GmbH
Lichtblick Film- und Fernsehproduktion GmbH
Erlus AG

 

Hochparterre AG
hallmann messe + design
ITG Baugesellschaft mbH
Navyboot AG
Adagio SAS
Köster GmbH
Massdrei GmbH
Immowelt AG
Interface Deutschland GmbH
exocad GmbH
One Hotels & Resorts AG
Töpfer | Wahlen Architekten GmbH
Vagedes & Schmid GmbH
GO IN GmbH
GEALAN Fenster-Systeme GmbH
CORPUS SIREO Projektentwicklung Wohnen
Schüßler-Plan GmbH

 

JOOP! living
pbr Planungsbüro Rohling AG
Horgenglarus
spies architekten
BerloReal GmbH
carfLink Holding GmbH
Collective Paper Aesthetics
HANSA Immobilien Management GmbH
immomaxX
JELD-WEN Deutschland GmbH
Prime Objects GmbH
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Farbarchitektur Julia Hausmann
S.I.E. Soini Immobilienentwicklung GmbH
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